In den gut ausgestatteten Werkstätten wird die Planung in die Realität umgesetzt. Dazu sind handwerkliches Know-how und maschinelle Unterstützung vonnöten. Groß ist die Freude,
wenn die eigenen Entwürfe nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den gewählten Materialien technisch funktionieren und ästhetisch ansprechend sind.
Im Labor wird getestet, wie sich Klebstoffe verhalten, wie fest Schraubverbindungen sind, wie sich Werkstoffe im Außenbereich verhalten, welche Restaurierungsmaßnahmen sinnvoll sind
und vieles mehr. Durch Experimente können eigene, neue Ideen überprüft werden, ob sie umsetzbar sind.
Amphitheater von Nîmes und Pont du Gard
Analyse der Gesteinsverwitterung
Am Bsp. römischer Bauwerke in Südfrankreich (erbaut jeweils ca. 100 n. Chr.) wurde der Einfluss der
Verwitterung auf den verwendeten Naturstein diskutiert. Durch Fotos, Materialproben sowie
Berichte unserer Lehrkräfte erhielten die SchülerInnen erste Eindrücke über den Ist-Zustand. Im Labor
wurde die Wasseraufnahme des verwendeten Natursteins anhand eines Musters gemessen und
mögliche restauratorische Maßnahmen besprochen. Eine Exkursion zu den historischen
Baudenkmälern wird weitere Erkenntnisse zu Tage fördern.
Teilweise stark verwitterte Bausubstanz am Amphitheater in Nimes
Salzausblühungen in einem Gewölbe
Pont du Gard: Bewuchs durch Moose und Flechten
Ankerausbruchstest
Die Labor-Ausrüstung wird ebenso im Bereich der Erwachsenenbildung von den Bauhandwerkern
der Steintechnik und Steingestaltung verwendet.
Näheres zu deren Versuchsreiche ist hier zu finden.





