Mein Name ist Raphael Günther; ich bin Schüler der 2. Klasse Bildhauer und  habe dieses Jahr erstmals  am Salzburger Redewettbewerb teilgenommen. 
Mein Deutsch-Lehrer, Hr. Haufenmayr,  hat uns in meiner vorherigen Klasse, der 3AHIHR, im Unterricht auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht und mich schließlich dazu motiviert, daran teilzunehmen. 
 Da ich in meiner Freizeit gerne Liedertexte verfasse und auch mal meine Meinung zu politischen und sozialen Themen bzw. Entwicklungen in Österreich kundtun wollte, habe ich die Chance genutzt und mich gemeinsam mit Herrn Haufenmayr für den Bewerb im April  angemeldet.
Die Veranstaltung fand im Schauspielhaus Salzburg statt. Ich war an diesem Tag natürlich sehr nervös, vor allem weil ich erst relativ spät mit meinem Auftritt an der Reihe war. Als dann schließlich mein Name aufgerufen wurde, war alles um mich herum wie ausgeblendet.
Ich gab bei meiner Rede zum Thema: “Politik in Österreich” natürlich mein Bestes; und auch wenn es letztlich nicht für eine vordere Platzierung gereicht hat, so war es  dennoch für mich ein aufregender und sehr emotionaler Tag. Es war zudem wahnsinnig spannend, den jungen und engagierten Menschen aus den verschiedenen Schulzweigen bei ihren Reden zu den unterschiedlichsten Themen zuzuhören.
 Ich bin nun definitiv um eine Erfahrung reicher und wer weiß, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal mit einer besseren Platzierung. -
Raphael Günther, 2YFKUB


Als D-Lehrer war ich natürlich sehr erfreut darüber, dass nach vielen Jahren mit Raphael Günther mal wieder ein Schüler unserer HTL an diesem Redewettbewerb teilgenommen hat.  
Ich möchte ihm auch an dieser Stelle zu seiner mutigen, nachdenklich stimmenden und durchaus kritischen Rede herzlich gratulieren.  Er hat mit seiner Rede bewiesen, dass junge Menschen sehr wohl eine Meinung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen haben und bereit sind, diese auch öffentlich zu vertreten.  
Vielleicht konnte er damit auch andere Schülerinnen und Schüler dazu animieren, beim Salzburger Redewettbewerb im nächsten Schuljahr anzutreten! -  
Alfred Haufenmayr