Sala Terrena und die Bauhandwerker Steinmetz und Steintechnik

Die Ausbildung zum Steinmetz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ein großer Teil der Arbeit liegt in der Restaurierung historischer Gebäude und Kunstwerke. Die Ausbildung Bauhandwerker Steintechnik und Steingestaltung bereitet auf die Meisterprüfung vor.

In der HTL Hallein findest Du dieführenden Experten auf dem Gebiet der Natursteinverarbeitung und Du kannst diese Techniken auf höchstem Niveau erlernen. Manuell und mit Hilfe von CNC-Maschinen setzt Du Deine eigenen Entwürfe in die Wirklichkeit um.

Naturstein ist neben Holz der älteste Baustoff der Menschen. Naturstein begleitet uns auf Schritt und Tritt: Bei der Theke im Restaurant, an der Kinokasse, beim Bodenbelag zuhause, auf der Treppe und Terrasse, als Küchenplatte, bei der Fassadenverkleidung, als Gartenmauer oder als dekorativer Findling in der Gartengestaltung.

Überall bewährt sich Naturstein als einer der ältesten und dauerhaftesten Baustoffe des Menschen.

Beim Besuch der Sala Terrena in Salzburg, der Bauhandwerker-Steintechnik und Steingestaltung mit Thomas Löffelberger wird deutlich, wie vielseitig dieser Beruf ist.

Marmorsäulen und Fresken unterstreichen das historische Design – geprägt von der Handwerkskunst der Steinmetz-Bauhandwerker-Ausbildung HTL Hallein.

Die Sala Terrena ist die Eingangshalle im Erdgeschoss. In früheren Zeiten wurden dort wichtige Gäste empfangen. Bekannt ist sie für ihre aufwendige Deckenmalerei.

Ein Einblick in Handwerk, historische Gebäude und Design wird vermittelt, während sechs Personen architektonische Details betrachten.Ein weiterer besonderer Raum ist der Landkartensaal. An seinen Wänden befinden sich große historische Landkarten, die zeigen, wie man sich die Welt in früheren Zeiten vorgestellt hat. Gleichzeitig dienten solche Räume auch der Repräsentation: Sie sollten Macht, Wohlstand und Bildung der Auftraggeber sichtbar machen. Der Weg dorthin führt über eine Wendeltreppe nach oben.

Historische Gebäude und Design – Einblicke in Handwerk und Denkmalpflege: Wendeltreppe mit kunstvoll verziertem Geländer.Auch die Wandmalereien in solchen Räumen sind technisch bemerkenswert. Beim Fresko wird auf frischen Kalkputz gemalt. Während der Putz trocknet, reagiert der Kalk mit Kohlendioxid (CO₂) aus der Luft. Dabei entsteht wieder Kalkstein, und die Farbpigmente werden dauerhaft in der Wand eingeschlossen. Dieser chemische Prozess wird Karbonatisierung genannt und ist der Grund dafür, dass Fresken über Jahrhunderte hinweg erhalten bleiben können.

Bibliothekslesesaal mit Holztischen und Wandmalereien, der einen ruhigen Ort zum Lernen und einen Einblick in das Handwerk bietet.Viele Gestaltungsideen stammen ursprünglich aus Italien. Die Salzburger Erzbischöfe orientierten sich bei ihren Bauprojekten häufig an Vorbildern aus Rom, die sie auf Reisen kennengelernt hatten. Daher wirkt vieles dort prunkvoll und stark vom italienischen Barock beeinflusst.

Ein Beispiel dafür ist die Villa Altemps in Rom. Der Name „Altemps“ ist eigentlich die italienische Version des deutschen Namens „Hohenems“. Der Onkel von Wolf Dietrich von Raitenau arbeitete im Vatikan, wo es üblich war, Namen zu italienisieren – also an die italienische Sprache anzupassen. Aus Hohenems wurde so Altemps. Auch daran erkennt man den starken kulturellen Einfluss Italiens auf Salzburg in dieser Zeit.

Zusammenfassend zeigt die Sala Terrena, wie eng Handwerk, Wissenschaft und Kunst miteinander verbunden sind.

Für mehr Information:

Bauhandwerker Steintechnik & Steingestaltung – HTL Hallein