Workshop: „Tracks of history“
Ökumene bedeutet Austausch und die Zusammenarbeit von verschiedenen christlichen Konfessionen (u.a. katholisch, evangelisch, christlich-orthodox, freikirchliche Christen usw.) weltweit.
Ziel ist seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965): die Einheit unter den Christen zu fördern und die verschiedenen christlichen Kirchen und Gemeinschaften zusammenzubringen und gemeinsame Wege zu finden. Papst Franziskus möchte uns zu einer respektvollen Begegnung miteinander auffordern. Er selbst nahm persönlich am 500. Jahrestag der Reformation teil.
Die Schüler*innen der Abteilung Holz (2 AHIHR – Innenarchitektur) erleben an unserer Schule ökumenischen Religionsunterricht. Im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts besuchten sie die Schaitbergerkirche in der Evangelischen Pfarrgemeinde Hallein. Die Schüler*innen erkundeten Pfarrhaus, Kirchenraum und im Plenum beleuchteten sie die Geschichte des Protestantismus in Hallein und erarbeiteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit der katholischen Kirche. Der Schwerpunkt der Exkursion war die Ökumenische Begegnung. Mit dem Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13,31f) werden die Schüler*innen mit Hoffnung gestärkt.
Anlässlich der Täuferbewegung, die vor 500 Jahren, im Jahr 1525 entstand, besucht die Klasse die Wanderaustellung „Täufergeschichte in Österreich – „Brennen für das Leben“ in der St. Andrä-Kirche am Salzburger Mirabellplatz. Die Bewegung, dazu zählen Mennoniten und Hutterer, gilt las Vorläufer der heutigen Freikirchen. Viele Gemeinschaften leben in USA und Kanada. Kurator Herr Seiser Franz führt informativ und spannend durch die Ausstellung.
Leitung/Organisation: Mag. Manju Anita Weber (RK)/ Dipl.-Theol.Jens-Daniel Mauer (Evangelischer Pfarrer), Kurator und Vorsitzender des VTG Franz Seiser.
Zu den Bildern:
1968/69 wurde die Kirche im Stil des Kubismus nach den Plänen des Architekten Jakob Adlhart an der Stelle einer Notkirche von 1919 errichtet.
Das Kruzifix an der Chorwand stammt vom Bildhauer Jakob Adlhart, dem Vater des Architekten.