Geschnitzte Krampus-Masken
Wenn die Tage dunkler und kürzer werden machen sich Krampus und Perchten auch Bartl genannt auf den Weg.
Mit ihren großen Glocken, den bemalten Holzmasken, Fellen und Ruten sind sie in den Dörfern und Städten bei traditionellen Umzügen zu sehen. Sie knüpfen an eine vorchristliche Tradition aus dem Alpenraum an.
Die Tradition hat sich gehalten und Masken sind nach wie vor hoch im Kurs.
Traditionelle Perchten treffen auf Fantasy-Masken, die an Filme wie Herr der Ringe und Luzifer anknüpfen.
Die Schülerin Johanna Harfmann der HTL Hallein ist im Pass von Bürmoos als Mitglied aktiv und schnitzt ihre eigenen Masken (Siehe Bericht in den Salzburger Nachrichten über Krampus Masken).
Weitere ehemalige Schüler der HTL Hallein wie Stefan Koidl, Martin Roider, Marcel Diepolder und David Lercher beschäftigen sich mit dem Maskenschnitzen.
Einblicke kann man bei den selbständigen Künstlern auf ihren social Media Seiten oder deren homepages entdecken.
Ein Tipp für Interessierte: Die laufende Sonderschau im Keltenmuseum gibt Einblicke in die Herstellung von Krampus und Perchtenmasken.
Die Ausstellung stellt das Handwerk in den Mittelpunkt und knüpft an der langen Bildhauertradition von Hallein an. 1871 wurde in Hallein die Bildhauer Schule der österreich-ungarischen Monarchie gegründet.
Daraus wurde die heutige HTL Hallein bei der Handwerk, Technik und Kreativität immer noch im Vordergrund stehen.
Danke für das zur Verfügung gestellte Bildmaterial. @Koidl, Roider, Harfmann, Lercher

Video über die Krampusaussstellung im Keltenmuseum Hallein