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Möbelmesse Köln 2008

14.-18. Januar

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Wir, die 3IM und 3T versammelten uns am Montag, dem 14.1.2008 in Hallein vor dem Werkstättengebäude, um unsere erste große Exkursion nach Köln - Deutz anzutreten.

Ziel der Veranstaltung war es, unser Wissen im Bereich Design und Möbelbau zu erweitern und neue Eindrücke und Ideen zu sammeln.

Die gewonnenen Grundkenntnisse der 1. und 2. Klasse waren sehr hilfreich um gezeigte Konstruktionen zu verstehen. Spannend war auch die Vielfältigkeit von Design und Verarbeitung, die in Köln gezeigt wurde. Endlich konnten wir unser angelerntes Wissen nutzen.

Nach 10 Stunden Fahrt und 3 Pausen kamen wir mit der Hoffnung auf eine lustige Woche in der Jugendherberge Köln – Deutz an. Wir bekamen unsere Zimmerschlüssel und 2 Stunden Zeit um unsere Koffer auszupacken und um uns in der Herberge umzusehen. Um auf eine gute Woche anzustoßen, trafen sich sämtliche Schüler der 3IM und 3T nach dem Abendessen im internen Bistro der Herberge.

Nach diesem fröhlichen Start und ein wenig Schlaf konnte der Messe – Marathon dann am nächsten Tag beginnen. Geschniegelt und gestriegelt trafen sich am Dienstag um dreiviertel neun alle in der Eingangshalle der Herberge, um gemeinsam den Weg ins Eurodisney der Designer, Architekten, Tischler und Gestalter zu beschreiten. Auf Grund der hohen Besucherzahlen gab es zunächst einige Komplikationen an den Kassen, diplomatisches Geschick und Geduld waren erforderlich; gezwungenermaßen warteten wir 1 Stunde auf unsere Karten.

Ein bisschen mitgenommen von der langen Wartezeit und dennoch hoch motiviert neues Wissen zu erlangen, stürmten wir in den Messedschungel. Jeder hatte 8 Stunden Zeit, sich frei auf dem Messegelände zu bewegen und da gab es natürlich einiges zu sehen. In 11 Hallen, welche teilweise sogar 2 oder 3 Stockwerke hatten, gab es von a wie automatisch beheizbare Wasserbetten bis z wie zum Billardtisch umfunktionierbare Esstische ALLES zu bestaunen. So zum Beispiel auch die höhenverstellbaren Arbeitsflächen der Küchen von Team 7 oder die puristisch anmutenden „Männerküchen“ im Porsche- Design. Der Trend geht hin zu niedrigen Höhen bei Wohnzimmermöbeln und Multifunktionalität. Des Weiteren kann man zusammenfassend sagen, dass, die farbliche Gestaltung betreffend, viel schwarz und weiß zu sehen war. Man sah auch viele natürliche Materialen wie: Holz, Stein, Rattan, usw. Doch so groß der Ehrgeiz auch war, nach nicht einmal der Hälfte der vereinbarten 8 Stunden befanden sich einige Schüler gefährlich nahe am Synapsenkollaps wegen totaler Reizüberflutung.

Nach diesem anstrengenden Messetag war jeder froh seinen Abend selbst gestalten zu dürfen. (Die meisten zog es nach diesem harten Tag wieder ins Bistro, der Ausklang des Tages wurde mit einem kühlen Kölsch gefeiert).

Am Mittwoch brachen wir um viertel nach neun auf, um den Kölner Dom und den Kölner Untergrund zu besichtigen. Unsere charmante Touristenführerin Monique erzählte uns einige interessante Dinge über Köln, so zum Beispiel, dass in dem Dom die Gebeine der heiligen 3 Könige aufgehoben seien. Nachdem wir uns das Judenbad aus dem Mittelalter und das Praetorium (Überreste eines Regierungsgebäudes aus der Römerzeit) angeschaut hatten, erklommen wir die 509 Stufen des Doms, die uns zur Spitze hinauf führten. Die Aus- und Einsichten waren sensationell, obwohl einige unter uns Oliver Geißen bevorzugt hätten… Der Nachmittag stand wieder zur freien Verfügung, die meisten gingen shoppen. Unsere „süßen“ Lehrer traf man dann im Schokoladenmuseum wieder, hier konnte man LIVE bei der Produktion von Lindt Pralinen zuschauen. Nebenan konnte man seine >angefressenen< Pfunde im Sportmuseum wieder loswerden.

Der allabendliche Treffpunkt war dann wieder das Bistro. Am Donnerstag stürzten wir uns erneut ins Getümmel, um die Hallen zu besichtigen die am Dienstag nicht mehr geschafft worden waren (kleiner Tipp für alle nachfolgenden Generationen: ohne System seid ihr verloren!). Jedoch waren unsere Lehrer sehr human und beendeten diese Tortur nach knapp 4 Stunden. So hatten wir genügend Zeit um uns für den Musicalbesuch am Abend auszuruhen.

Für die meisten unserer Klasse war die Halle 2 mit den Ausstellungen junger (namenloser) Künstler am beeindruckendsten. Dort waren unkonventionelle Sitzgelegenheiten und sonstige Kuriositäten zu sehen. Aber auch die Klassiker von Vitra, Team 7, Cor und Co waren sehr interessant.

Der krönende Abschluss dieser anstrengenden und schönen Woche war dann der Musicalbesuch WE WILL ROCK YOU. Dazu nur soviel: Wenn ihr könnt, dann schaut es euch an!!!

Der verbleibende Abend wurde natürlich wieder gebührend im Bistro gefeiert, wo auch sonst? Am frühen Morgen ging es mit wehenden Fahnen, wenig Schlaf und übler Laune wieder zurück in die Heimat und nach knapp 10 Stunden Fahrt setzte uns unser Busfahrer wieder heil vor unserem Werkstättengebäude ab.

Als Schlussbemerkung geeignet ist das Zitat eines ehemaligen Absolventen dieser Schule: "IMM 2008 ist fast wie ein riesengroßes Ikeakaufhaus."

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