Lösung
Nach mehreren Konzeptstudien und Lösungsvorschlägen haben wir uns auf dieses Spannsystem geeinigt. Die Herausforderung lag darin, die Vorrichtung variabel auszuführen, da unterschiedliche Knickarmtypen spannbar sein sollen. Bei der Auswahl der Knickarmtypen wurde auf die Verkaufszahlen geachtet. Mit der Vorrichtung können wir Knickarme die mehr als 55 Prozent des Jahresbedarfes bilden, abdecken. Im unteren Bild sieht man ein Wechselspiel wo wir versucht haben die „schlimmsten“ Szenarien durchzuspielen, d.h.: Wir spannen zwei Knickarme mit einer geringen Bearbeitungszeit (te) in unsere Vorrichtung. Am anderen Maschinentisch rüsten wir ein anderes Teil welches eine hohe Rüstzeit (tr) aufweist, doch sogar solche Extreme konnten wir ohne größere Probleme beseitigen. Zuletzt erstellten wir eine Kostenkalkulation und errechneten das Einsparungspotenzial durch den Einsatz der Vorrichtung. Auf Basis dieser Werte haben wir eine Amortisationsrechung durchgeführt und sind zu dem guten Ergebnis gekommen, dass die Vorrichtung innerhalb 2,2 Monaten abgezahlt ist.
|


