|
Projektbeschreibung Aufgabe war die Wiederbelebung des Foyers im Centralkino in der Salzburger Linzergasse. Das Gebäude wird z.Z. vom Mozateum gepachtet und dient als Spielstätte von ca 50 Aufführungen pro Jahr. Die zentralen Themen waren die Neugestaltung des Windfangs, des Garderoben- und Kassenraums sowie die Integration eines großzügig wirkenden Barbereichs. Die Umgestaltung musste aufgrund der großen Fensterflächen unter Einbezug der Fassade geschehen.
![]() Ist-Situation Das Gebäude, das in den Nachkriegsjahren als Ersatz für das ursprüngliche Bauwerk entstanden ist, weißt eine sehr eigenwillige Grundrisslösung auf. Die geschwungenen Wände und Treppenläufe stehen im Gegensatz zu den geraden Linien der Aussenfassade. Der rote Teppichbelag mit dem die Wandflächen bezogen sind führt bis hinab ins Kellergeschoß. Der Bodenbelag aus braunem Terrazzo endet beim Treppenabgang und weicht einer Verfliesung. Der hintere Bereich des Raumes ist mit einer Holzkonstruktion abgetrennt, und bietet damit Platz für den spärlich bemessenen Küchenbereich. Davor findet sich der um zwei Stufen erhöhte Barkorpus. In der Nische zwischen Kellertreppe und Fassade findet sich der alte Kassenbereich, der nur noch bedingt genutzt wird und nach heutigen Vorstellungen ein enges, ungemütliches Arbeitsumfeld darstellt.
Aufgabenstellung und Zielsetzung Unser Ziel war es, den bisher schlecht genützten Raum wieder mit neuem Leben zu erfüllen. Der Raum sollte anziehend auf die vorbeigehenden Personen wirken und sie zum eintreten animieren. So haben wir versucht, die einzelnen Elemente des Raumes in Harmonie zueinander zu bringen und mit dem gezielten Einsatz von Licht eine klare Raumstruktur zu schaffen. Die Bauteile sollten sowohl einzeln, in der Gruppe und auch im Gesamtkonzept überzeugen. Dafür haben wir Möbelstücke entworfen, die mit ihrer Formgebung Elemente des Raumes in sich aufnehmen und gleichzeitig selbstständige Elemente darstellen.
|

