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Resümee

Abschließend zu unserer Projektarbeit lässt sich über folgende Erfahrungen und Probleme berichten. Unser Projekt haben wir in 4 Teilbereiche geteilt. Der erste Teil beschäftigte sich mit den Kraftwerken, die für den Raum Tennengau und Pongau in Frage kommen. Da dieser Bereich zu umfangreich ist, haben wir uns nach Absprache mit dem Regionalverband auf Kleinwasserkraftwerke und Abwasserwärmenutzung konzentriert. Kleinwasserkraftwerke haben den großen Vorteil, dass sie eine sehr lange Lebensdauer aufweisen und zeichnen sich durch ihren einfachen Aufbau aus. Um einen handwerklich begabten Privaten den Bau eines kleinen Wasserkraftwerks zu ermöglichen haben wir einen groben Bauablauf und eine dazugehörige Kalkulation zusammengestellt. Probleme ergaben sich dabei  im Bereich der Informationsbeschaffung, denn KWKW sind bis dato eher nur in der Schweiz zu finden. Ein weiteres großes Problem ergab sich auch durch die schlechte Kooperation von Herstellern von Turbinen, Generatoren, usw. Da keiner von denen auf Mails antwortete und Angebote senden wollte, war es nicht möglich einen genauen Preis für die Kalkulation zu erhalten.

Die Abwasserwärmegewinnung ist in Österreich noch eine weitgehend ungenutzte und unbekannte Energie- Gewinnungsmethode. Oft ist die einzige ungenützte Energiequelle bei modernen Passivhäusern die Abwasserwärmenutzung. Wie wir feststellen konnten, ist die Methode der Abwasserwärmenutzung ein sehr einfaches, effizientes und ausgereiftes System. Die Informationen beschafften wir uns aus dem Internet. Wir wurden von Informationen überhäuft. Die Schwierigkeit lag also nicht Informationen zu bekommen, sondern aus den vielen Informationen, die wichtigsten Informationen für einen Otto-Normalverbraucher herauszufiltern.

Ein weiterer Teil der Diplomarbeit war es die verschiedenen Fördermöglichkeiten herauszufinden   und zu vergleichen. Die Förderungen wurden in Gemeinde-, Landes-, und EU-Förderungen eingeteilt. Probleme ergaben sich vor allem bei den EU Förderungen da erstens der Fördertopf jedes Jahr neu deklariert wird und so die Fördersumme unterschiedlich ist und zweitens jedes Jahr verschiedene viele Projekte eingereicht werden auf die die Gelder aufgeteilt werden. Darum war eine genaue Festlegung der Fördersummen für Projekte nicht möglich. Auch lieferten einige Gemeinden keine Informationen über Ihre Förderungen und so haben wir uns dann entschlossen die Daten aus der offiziellen Informationstabelle des Landes Salzburgs zu entnehmen.

In unserem 4.Teil der Projektarbeit, untersuchten wir die verschiedenen Anbieter in den Regionen. Die meisten Probleme hatten wir wiederum bei der Informationsbeschaffung. Wir wussten nicht wieviele Anbieter es in den Regionen gibt, woher wir die Kontaktdaten bekommen und was diese genau anbieten. Deshalb kontaktierten wir alle Installateure und befragten diese. Hier wiederum wurde ersichtlich, wie offen die einzelnen Betriebe für Gespräche sind. Die meisten waren sehr abgeneigt gegenüber den Fragen und beantworteten diese auch arrogant. Jedoch gab es auch gesprächige, interessierte und informative Ansprechpartner mit denen es sehr witzig war zu sprechen.