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Exkursion der 5WA nach Straßburg (Münster / EU-Parlament) und Ingolstadt (Audi)

Unsere Klasse vor der Maßwerk-Fassade des Straßburger Münsters (17. März 2010)

Am 17.März 2010 sind wir um 9 Uhr zur Fahrt nach Straßburg aufgebrochen. Unser erstes Ziel galt dem Straßburger-Münster, welches wir nach einer ca. 7 stündigen Fahrt erreichten. Herr Burtscher klärte uns mit zahlreichen historischen Informationen über die Entstehungsgeschichte und die Stilelemente auf und ermöglichte es uns, das Bauwerk von innen und von der oben liegenden Aussichtsplattform des Südturmes zu besichtigen.

Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, begaben wir uns auf den Weg die kleine Altstadt von Straßburg (‚La petite France‘) zu besichtigen und den traditionellen Elsässischen Flammkuchen zu essen.

Am darauffolgenden Morgen begaben wir uns um 8 Uhr auf den Weg zum europäischen Parlament und in das mächtige Louie Weiss-Gebäude, um dort auch gleich ein Frühstück genießen zu dürfen.

Anschließend wurden die ca. 500 anwesenden Schüler, welche aus mehr als 20 Ländern  der Europäischen Union angereist waren, im Plenarsaal über zahlreiche Aufgaben der EU aufgeklärt. Wir wurden in Arbeitsgruppen aufgeteilt, wobei jede Arbeitsgruppe für einen Tätigkeitsbereich, wie zum Beispiel „Die Zukunft der EU“ oder „Demokratie“, stand.

Nach dem Mittagessen diskutierten wir in diesen Gruppen mit den Schüler/innen aus den verschiedenen Ländern auf Englisch über die jeweiligen Aufgabenbereiche, um im Anschluss die gemeinsamen Vorschläge der Gruppen im Plenarsaal  präsentieren zu können. Unsere Klasse war auf alle Gruppen aufgeteilt. Außerdem nahmen  wir am „Eurogame“ teil. Die Aufgabe bestand darin, dass jede Gruppe Fragen beantworten mußte, wobei es galt, die in 25 Sprachen gestellten Fragen mit den Kollegen aus den anderen EU-Ländern zu lösen. Wer kann schon eine Frage auf Estnisch oder Bulgarisch verstehen oder gar beantworten .....?

Die erarbeiteten Beispiele und Beratungsergebnisse der Gruppendiskussionen wurden im großen Plenarsaal zur Abstimmung gestellt, wobei das Ergebnis angenommen oder nicht angenommen werden konnte, da die gesamte Gruppe, also 500 Schüler, abstimmten so wie auch die 736 EU-Abgeordneten sonst in diesem Saal über Anträge beraten und abstimmen..

Um etwa 18 Uhr haben wir das Parlament wieder verlassen und unsere Lehrer haben für den restlichen Abend freien Spielraum gelassen, damit wir die örtlichen Sehenswürdigkeiten nun selbst erforschen konnten.

Am nächsten Morgen brachen wir bereits um 6 Uhr zur Fahrt nach Ingolstadt auf, wo für 11 Uhr bei Audi eine Werkführung geplant war. Wir durften zu Beginn eine Führung im Audi Museum mitmachen und konnten Kenntnisse über die Entstehungsgeschichte der Marke und der Fahrzeuge von Anbeginn, also der vorvorigen Jahrhundertwende, an gewinnen. Der Weg vom ersten ‚Horch‘-Auto, das noch mehr einer Kutsche glich,  bis zum Audi A 8 war ein sehr, sehr langer.

Nach dem Mittagessen konnten wir uns in einer spannenden Führung die fast vollständig mit Robotern  organisierte Fahrzeugproduktion von der Anlieferung des Bleches bis zum fertigen Kraftfahrzeug bestaunen. Wobei es interessant war, dass der Automatisierungsgrad im Bereich des Karosseriebaus bei 98% liegt.

Um 17 haben wir die Heimreise angetreten und trafen bereits nach 2.5 Stunden in Hallein ein.

Die  5WA möchte sich recht herzlich bei Herrn Burtscher bedanken, welcher für eine perfekte Organisation der Exkursion gesorgt hat.

Peter Lüftenegger