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Graphic Design as a Political Tool

House of terror

Unsere Klasse, der Aufbaulehrgang Produktdesign, beteiligt sich derzeit an einem von der EU finanzierten Projekt, mit Partnerschulen in England, Spanien und Ungarn. Die erste Gruppe von vier Schülern reiste letztes Jahr nach Sheffield (England). Ende Februar 2010 werden wir von der HTL Hallein Gastgeber für alle anderen sein. Im April sollen unsere Arbeitsergebnisse zu „Graphic Design as a Political Tool“ in jeder Stadt in einer Ausstellung unserer Werke präsentiert werden.

 

Am 23.09.09 fuhr meine Gruppe ebenfalls mit vier Schülern, Alexander Holleis, Vanessa Pritz, Karoline Stanzel und ich von Mittwoch bis Sonntag nach Eger (Ungarn).

Die Schüler aus England und Spanien reisten mit dem Flugzeug an, wir hingegen reisten mit dem Zug nach Budapest. Wir trafen uns um ca. 18.00 Uhr am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam mit einem Kleinbus nach Eger. Wir fuhren zur Schule und wurden dort von den ungarischen Lehrern auf unsere Gastfamilien aufgeteilt. Nach dem Bezug der Zimmer trafen wir uns alle in einer Pizzeria zum Abendessen. Nach dem Essen gingen wir noch in ein gemütliches Pub und um ungefähr Mitternacht beendeten wir den Abend.

 

  • Am Donnerstagmorgen präsentierten wir unsere Plakate, welche wir extra für das Treffen angefertigt hatten.
  • Nachmittags besuchten wir einen Workshop, bei dem wir Plakate in Form von Collagen zum Thema Drogen entwarfen. 

Am Abend gingen alle zusammen zum Bowlen und Billardspielen in das örtliche Vergnügungszentrum. Den Abend ließen wir in einem Heurigenlokal ausklingen.

  • Der Freitag –in Hallein war Rupertitag und schulfrei- begann mit einer Präsentation über den ungarischen Künstler und Plakatgestalter Peter Pocs. Während des anschließenden Workshops überarbeiteten wir Bilder von Pocs mit Glasmalerei.
  • Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Besichtigung von Eger, im Besonderen besichtigten wir das Schloss, die ansässige Uni, eine Basilika und eine camera obscura .

Am Abend gab es ein Dreigängemenü und eine Weinverkostung.

Am Samstagmorgen fand die Reise nach Budapest statt mit anschließenden Besichtigung des house of terror, in dem zuvor die Nazis und anschließend die Kommunisten ihr Hauptquartier hatten. Wir hätten vorgehabt die größte Synagoge in Europa zu besichtigen, aber  am Sabbat ist keine Synagoge offen… Also gingen wir gleich zur Donau und gönnten uns die Schifffahrt mit Besichtigung der berühmtesten Bauwerke am Donauufer.

Der Abend in Budapest wurde von uns mit einem gemeinsamen Essen in der Prachtstraße von (Buda)Pest, der andrássy útca, abgeschlossen. Tags darauf fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause und kamen um ca. 19.00 Uhr in Salzburg am Bahnhof an.

Alois Preßlauer, 3 AKKUO

Denkmal: Eiserner Vorhang
Ungarisches Parlament